Die Junge Union Schleswig-Holstein begrüßt die Einführung des Jura-Bachelors. Nach Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens sollen künftig alle Jurastudenten, die erfolgreich die universitäre Schwerpunktsprüfung bestanden sowie alle weiteren Zulässigkeitsvoraussetzungen für den staatlichen Teil des Staatsexamens erfüllt haben, einen Bachelor of Laws (LL.B) beantragen können.
„Wer jahrelang studiert, verdient klare Meilensteine – nicht nur ein Alles-oder-nichts am Ende“, erklärt Felix Siegmon, Landesvorsitzender der Jungen Union Schleswig-Holstein. „Ein Jura-Bachelor ist ein echter Fortschritt: Er honoriert Leistung unterwegs, gibt Sicherheit bei Studienabbrüchen oder Umorientierungen und eröffnet zusätzliche Perspektiven.“
Zudem verbessere der Jura-Bachelor die Anschlussfähigkeit im europäischen und internationalen Vergleich, betont Siegmon. Gleichzeitig sei es aber auch wichtig, Qualität und Anspruch der klassischen Volljuristenausbildung zu erhalten. „Das Staatsexamen bleibt der Goldstandard für die klassischen juristischen Berufe. Umso mehr freut es mich, dass der geplante Abschluss nicht nur ein Etikett ist, sondern einen echtem Mehrwert darstellt, ohne das Staatsexamen zu entwerten“, so Siegmon weiter.
Die Junge Union Schleswig-Holstein sieht in Anbetracht des Fachkräftemangels in juristischen Berufen einen großen Reformbedarf des Jurastudiums. „Wir müssen zwingend etwas gegen die hohen Abbruchs- und Wechselquoten unternehmen und das Jurastudium attraktiver gestalten. Die Einführung des Jura-Bachelors ist hierfür ein wichtiger Meilenstein“, so Siegmon abschließend.

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