In seiner morgigen Regierungserklärung im Landtag unter dem Titel „Stark von Anfang an: Mit bester Bildung und Betreuung“ wird Ministerpräsident Daniel Günther ein Maßnahmenpaket vorstellen, das für mehr Verlässlichkeit im Schulalltag, bessere Förderung und für echte Aufstiegschancen in der Schule und in der beruflichen Ausbildung sorgen soll.
Die Junge Union Schleswig-Holstein und die Schüler Union Schleswig-Holstein begrüßen ausdrücklich, dass das Land ab dem Schuljahr 2026/27 mit rund 20 Millionen Euro die Unterrichtsversorgung stärkt und zugleich mit dem geplanten „Azubiwerk“ die berufliche Bildung strukturell aufwertet. „Das ist ein starkes Paket, das man sowohl im Alltag von Schülerinnen und Schülern als auch von Auszubildenden spüren wird“, erklärt Felix Siegmon, Landesvorsitzender der Jungen Union Schleswig-Holstein. Der Landesvorsitzende der Schüler Union, Mylo Marquardt bekräftigt: „Die angekündigten Schritte im Bereich der Unterrichtsversorgung sowie dem Unterrichtsangebot in der Oberstufe zeigen, dass die Anliegen von Schülerinnen und Schülern ernst genommen werden und konkrete Verbesserungen im Schulalltag erreicht werden sollen.“
Kern der Maßnahmen ist die deutliche Verbesserung der Unterrichtsversorgung an Gemeinschaftsschulen und Gymnasien: Mit 254 zusätzlichen Lehrkräftestellen – davon 200 für die Sekundarstufe I – steigt die Unterrichtsversorgung an allen weiterführenden Schulen auf 103 Prozent. „Wer weniger Unterrichtsausfall will, muss Reserven schaffen. Das setzt die Landessregierung konsequent um“, so Siegmon. „103 Prozent Unterrichtsversorgung bedeutet: mehr Planbarkeit, mehr Kontinuität und am Ende bessere Abschlüsse.“ Gerade die zusätzliche Reserve für Vertretungsunterricht sei ein entscheidender Schritt, um Ausfälle spürbar zu reduzieren, so Siegmon. „Diese Maßnahme zeigt: Die Landesregierung gibt nicht nur 100, sondern 103 Prozent für die Bildung in unserem Land.“
Besonders positiv bewerten die CDU-Jugendorganisationen auch den Anspruch, dass Schulen künftig flächendeckend über ein Vertretungskonzept verfügen sollen. Das sorge nicht nur für mehr Stabilität, sondern ermögliche zugleich bessere Förderung, wenn Vertretung nicht gebraucht wird – etwa durch Doppelbesetzungen, gezielte Unterstützung einzelner Lerngruppen oder zusätzliche Angebote in der Abschlussvorbereitung. „Die zusätzlichen Stellen schaffen Spielräume, um Leistung zu sichern und gleichzeitig stärker individuell zu fördern. Das ist moderne Bildungspolitik“, so Siegmon weiter.
Ein wichtiges Zeichen ist aus Sicht der Jungen Union und der Schüler Union außerdem, dass die Oberstufenverordnung für die elfte Jahrgangsstufe unverändert bleibt. Auf Basis der Rückmeldungen werden die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer Geschichte, Religion/Philosophie sowie die weitere Fremdsprache in der bisherigen Stundenzahl beibehalten. „Die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer wie Geschichte leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur politischen Bildung und zum Verständnis demokratischer Prozesse. Auch Religion, Philosophie und Fremdsprachen sind prägend für Werteorientierung, kulturelles Verständnis und Persönlichkeitsentwicklung“, so Marquardt.
Mit dem geplanten „Azubiwerk“ setzt das Land zudem einen starken Impuls für die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung. Das Azubiwerk soll bezahlbaren Wohnraum, finanzielle Unterstützung und Beratungsangebote bündeln; dafür sind jährlich sieben Millionen Euro vorgesehen. „Das ist ein massiver Respekt-Boost für die berufliche Bildung“, sagt Siegmon. „Wir reden nicht nur über Fachkräfte – wir verbessern konkret die Lebensrealität von Auszubildenden. Bezahlbares Wohnen, Unterstützung und Beratung können darüber entscheiden, ob eine Ausbildung gelingt.“
„Dieses Paket ist ein echtes Plus für Schleswig-Holstein: verlässlicher Unterricht, bessere Förderung und ein klares Bekenntnis zur Ausbildung“, fasst Marquardt zusammen. „Stark von Anfang an heißt, dass wir dort investieren, wo Zukunft entsteht: im Klassenzimmer und im Ausbildungsbetrieb“, erklärt Siegmon abschließend.

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