Die Junge Union Schleswig-Holstein begrüßt die in dieser Woche im Landtag diskutierten Änderungen des Landesjagdgesetzes als wichtigen Schritt hin zu einem ausgewogenen Wolfsmanagement. Die folgerichtigen Anpassungen nach der Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz schaffen Rechtssicherheit im Umgang mit dem Wolf und tragen den berechtigten Interessen von Landwirten, Schäfern und Weidetierhaltern endlich Rechnung.
„Die Rückkehr des Wolfs ist Realität. Genauso real sind aber auch die Sorgen unserer Landwirte und Weidetierhalter, die ihre Tiere Tag für Tag schützen müssen. Die Möglichkeit der Bejagung des Wolfs durch das Jagdgesetz ist deshalb ein großer Fortschritt, weil sie endlich einen vernünftigen Ausgleich zwischen Artenschutz und den Bedürfnissen des ländlichen Raums schafft“, erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Union Schleswig-Holstein Felix Siegmon.
Die Aufnahme des Wolfs in das Jagdrecht schafft einen klaren gesetzlichen Rahmen, der ein verantwortungsvolles Bestandsmanagement ermöglicht. So wird der Umgang mit Problemwölfen praktikabler und ermöglicht Hilfe dort, wo der Herdenschutz an seine Grenzen stößt.
Gerade für Schleswig-Holstein, wo Weidetierhaltung eine zentrale Rolle für Landwirtschaft, Deichschutz und den Erhalt der Kulturlandschaft spielt, ist dieser Schritt von besonderer Bedeutung.
„Wer unsere Landwirte ernst nimmt, muss ihnen auch die notwendigen Instrumente an die Hand geben. Wer Schafe auf den Deichen hält oder Rinder auf der Weide hat, verdient nicht nur warme Worte, sondern verlässliche politische Unterstützung. Heute gibt es diese mit der Änderung des Jagdgesetzes – ein guter Tag für unsere Landwirte “, so Siegmon abschließend.

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