In dieser Plenarwoche bringen die Fraktionen von CDU und Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag in den Schleswig-Holsteinischen Landtag ein, der die Rahmenbedingungen für Jugendbeiräte und Jugendparlamente nachhaltig verbessern soll. Die Junge Union Schleswig-Holstein begrüßt diesen Vorstoß ausdrücklich.
Der Landesvorsitzende Felix Siegmon erklärt dazu: „Jugendbeteiligung ist kein „nice-to-have“, sondern zentraler Bestandteil einer lebendigen Demokratie. Die vielen Jugendbeiräte und -parlamente in Schleswig-Holstein leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung und für die Interessenvertretung von jungen Menschen.“
Kern des Antrags ist die Erarbeitung eines landesweiten Leitfadens zur Gründung und Begleitung von Jugendbeiräten. Neben Hinweisen zur Organisation, Mitgliedergewinnung und Öffentlichkeitsarbeit soll zukünftig auch eine Mustersatzung zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus wird die Jugendbeteiligung stärker in Schule und Ganztag verankert sowie eine Befreiung der Schulpflicht ermöglicht.
Felix Siegmon führt weiter aus: „Wer Verantwortung übernimmt und sich für die Interessen seiner Generation einsetzt, sammelt früh wertvolle Erfahrungen für das gesamte Leben. Dieses ehrenamtliche Engagement muss auch institutionell anerkannt werden – etwa durch eine Würdigung im Schulzeugnis und flexiblere Regelungen für Befreiungen von schulischen Verpflichtungen. Damit senden wir ein klares Signal: Der Einsatz für die Gemeinschaft lohnt sich!“
Für die Junge Union Schleswig-Holstein steht fest: Eine breite Jugendbeteiligung stärkt das demokratische Bewusstsein der jungen Generation, fördert früh die Übernahme von Verantwortung und sichert die demokratische Zukunftsfähigkeit unseres Landes.

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