Mehr Medizinstudenten für Schleswig-Holstein

26.09.2019

Junge Union Schleswig-Holstein begrüßt Forderung der Jamaikakoalition nach einer „Studienplatzoffensive Medizin“

Die Junge Union Schleswig-Holstein begrüßt die Initiative der Jamaikakoalition, sich bundesweit für die Schaffung von 1.000 neuen Medizinstudienplätzen einzusetzen.

„Das ist der richtige Weg, um nachhaltig die ärztliche Versorgung im Land sicherzustellen. Mehr Ausbildungsmöglichkeiten bedeuten mehr Ärzte, von denen auch wiederum mehr im ländlichen Raum praktizieren können. Das Land muss qualifizierte Menschen daher so früh wie möglich für sich gewinnen und mehr interessante Ausbildungsangebote schaffen. Die Offensive kann allerdings nur ein erster Schritt sein. Denn bundesweit fehlen insgesamt bis zu 6.000 Studienplätze für Humanmedizin. Zudem müssen die Vergabekriterien für die Studienplätze dringend überarbeitet werden. Die persönliche Eignung der Bewerber muss stärker in den Vordergrund gerückt werden, sodass beispielsweise auch Bewerber mit einer ausgeprägten naturwissenschaftlichen Vorbildung und guten Sozialkompetenzen Chancen auf einen Studienplatz haben, die die Abiturbestenquote knapp nicht erfüllen“, so Birte Glißmann, Vorsitzende der Jungen Union Schleswig-Holstein.

„Wie in jedem Ausbildungszweig spielt auch für Medizinstudenten die Vergütung eine wesentliche Rolle. Hier muss sich das Land dafür einsetzen, dass das Praktische Jahr (PJ) angemessen vergütet wird. Es erschließt sich nicht, warum Medizinstudenten, die kurz vor dem Abschluss ihres Studiums stehen und Vollzeit in Kliniken eingesetzt werden, hierfür überwiegend keine Vergütung erhalten. Die festgelegte Maximalentlohnung muss dringend angehoben werden“ so Glißmann abschließend.